Innerhalb von 3 Tagen realisierte MEGWARE den Umzug ihres gelieferten Clusters, dem so genannten omega -
Cluster der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Lesen Sie hier den
Erfahrungsbericht dazu.
Umzug des Clusters in den Jentower
Cluster im Laster
Um den ständig steigenden Anforderungen
der Naturwissenschaftler unserer Universität an Rechenkapazität gerecht
zu werden, begannen wir Anfang 2008 mit dem Aufbau eines neuen
Computeclusters. Damit wurden die Voraussetzungen zur Entwicklung
paralleler Anwendungen verbessert. In den darauffolgenden Jahren wuchs
das System durch Zukauf und Eingliederung institutseigener Knoten
beträchtlich an. Damit stießen wir jedoch an die Grenzen der in unserem
Haus verfügbaren Kapazität der Strom- und Klimaversorgung.
Um
dieses Problem kurzfristig lösen zu können, wurde ein Umzug des
Clusters in das 1. OG des Jentower geplant und vorbereitet. Am 3.
Februar begann die Firma MEGWARE mit dem Abbau und Transport des
Systems. Die Knoten wurden in Kisten verpackt, beim "Einfädeln" der
Racks in die Fahrstühle des Jentower mußte Millimeterarbeit geleistet
werden. Am neuen Standort begann dann der Wiedereinbau und die
Verkabelung der Systeme. Weitere 9 Nodes wurden eingefügt und
installiert.
Dank der professionellen Arbeit der Firma MEGWARE
war es am Freitag, d. 5.2. 17:00 Uhr geschafft. Das System konnte
wieder an die schon in den Startlöchern stehenden Anwender übergeben
werden.
Das vom URZ betriebene omega - Cluster umfaßt im derzeitigen Ausbaustand:
- 52
MEGWARE Saxonid AMD Opteron QuadCore Knoten mit jeweils zwei 64 Bit AMD
OpteronQuadCore Prozessoren. Diese Nodes stehen auf Antrag allen
Nutzern des URZ zur Verfügung.
- 54 MEGWARE Saxonid AMD Opteron
QuadCore Knoten mit jeweils zwei 64 Bit AMD OpteronQuadCore Prozessoren
gehören dem Institut für Festkörpertheorie und -optik
- 12
MEGWARE Saxonid AMD Opteron QuadCore Knoten mit jeweils zwei 64 Bit AMD
OpteronQuadCore Prozessoren des Theoretisch-Physikalischen Instituts,
Bereich Quantenfeldtheorie
- 21 MEGWARE MiriQuid Knoten mit
jeweils zwei Intel Xeon Quad Core Prozessoren und parallelem
Lustre-Filesystem unter der Regie des Helmholtzzentrums für
Schwerionenforschung.
In den Umzug eingeschlossen, aber separat betrieben, ist ein MEGWARE - Rack der Informatik.
Am
neuen Standort Jentower steht nun wieder ausreichend Strom- und
Klimakapazität zur Verfügung, so dass ein weiterer Ausbau möglich ist.
(Autor: Sabine Irmer, Mitarbeiterin des Universitätsrechenzentrums der FSU Jena)