Chemnitz, 7. Februar 2011 - Wiener Hochschulen vergeben den Auftrag
über Österreichs schnellsten wissenschaftlichen Supercomputer nach europaweiter
Ausschreibung an die MEGWARE Computer GmbH
Die Technische Universität Wien, die Universität Wien sowie die
Universität für Bodenkultur Wien haben den Auftrag über den schnellsten
jemals in Österreich gebauten Supercomputer an die Firma MEGWARE
Computer Vertrieb und Service GmbH aus Chemnitz vergeben. Der Rechner
trägt den Namen „Vienna Scientific Cluster 2" (VSC-2) und wird im Mai
dieses Jahres ausgeliefert. Damit steht den Wiener Wissenschaftlern ein
leistungsstarkes und energieeffizientes System zur Verfügung.
Insgesamt 4,2 Millionen Euro investieren die Wiener Universitäten in den
neuen Computercluster. Es ist das Nachfolgeprojekt des „Vienna
Scientific Cluster" (VSC), welcher bereits in 2009 installiert wurde.
Der VSC war der bis dato schnellste Supercomputer in Österreich.
Allerdings waren die Kapazitäten dieses Hochleistungssystems bereits
nach wenigen Monaten erschöpft und neue Rechenkapazitäten waren dringend
erforderlich. Bei der europaweiten Ausschreibung konnte MEGWARE
überzeugen. Die Ausschreibung forderte eine „erstklassige
Energieeffizienz des gesamten Systems sowie eine enorm hohe
Roh-Durchsatzleistung" so Prof. Herbert Störi von der Technischen
Universität Wien und Leiter des Projekts.
„Das Angebot der MEGWARE hat uns vollends überzeugt, denn der neue VSC-2
wird in wassergekühlten Schränken mit einer Vorlauftemperatur von 18
Grad Applikationen berechnen können, anstatt mit dem üblichen sechs Grad
kalten Wasser wie bei älteren Systemen. Damit sind die anfallenden
Energiekosten zur Kühlung des Systems deutlich geringer."
Der Supercomputer von MEGWARE ist mit über 1300 von MEGWARE entwickelten
Servern, in denen sich jeweils zwei Prozessoren vom Typ AMD Opteron
Magny Cours 6132HE befinden, ausgestattet. Insgesamt stehen so mehr als
21.000
Prozessorkerne für wissenschaftliche Berechnungen zur Verfügung. Mit 150
Teraflops, also 150 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde, wird er
fünfmal soviel Leistung erbringen wie sein Vorgänger.
Jörg Heydemüller, Repräsentant der Firma MEGWARE, freut sich über
diesen Auftrag: „Dass dieser bedeutende IT-Auftrag nach Chemnitz
vergeben wird, ist maßgebend für den Standort. Damit festigt sich wieder
einmal mehr die historische Verbundenheit von Sachsen mit der
Mikroelektronik, denn bei diesem Auftrag werden ausschließlich AMD
Prozessoren eingesetzt."
Jana Mitschke
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