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MEGWARE erweitert mit rund 10000 CPU Core den Hochleistungsrechner „bwUniCluster“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / Steinbuch Centre for Computing (SCC)


14.09.2016

Chemnitz, 14.9.2016 – MEGWARE



Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) hat bereits im Jahr 2014 im Rahmen des baden-württembergischen Umsetzungskonzepts für Hochleistungsrechnen, bwHPC, unter der Bezeichnung „bwUniCluster“ einen Parallelrechner als Landesdienst in Betrieb genommen.



MEGWARE erhielt nun in einer neuen, EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag, den bwUniCluster um eine zusätzliche, eigenständige Partition zu erweitern. Dazu werden insgesamt 9856 CPU Cores basierend auf dem Intel Xeon Broadwell‘ E5-2660v4 mit 14 Core und 2,0 GHz Leistung im Rechenzentrum in Karlsruhe installiert. Die Rechenknoten verfügen darüber hinaus über 128 GB RAM und 480 GB schnellen SSD-Festplattenspeicher und sind mit 56GBit/s an die Mellanox FDR Infiniband Fabric angeschlossen.



Das Infiniband Hochleistungsnetzwerk wird in einer Fat-Tree-Topologie in 2 Ebenen realisiert und bietet für alle angeschlossenen Server und Computenodes den Vorteil, über eine konstant hohe Bisektionsbandbreite im Netzwerk zu kommunizieren.



Die mehr als 350 Knoten werden von MEGWARE HPC-Ingenieuren in 5 wassergekühlten Racks auf je 47 Höheneinheiten installiert und mit einem 5-jährigen Wartungssupport an das Team des KIT übergeben.


„Alle Racks werden am MEGWARE Stammsitz in Chemnitz im Vorfeld voll verkabelt, die Rechenknoten werden auf einer speziellen Fertigungsstraße zusammengesetzt und unterlaufen anschließend in speziellen Räumen einen 14-tägigen Burn-In Test. Die Karlsruher und alle anderen HPC Kunden werden bei MEGWARE niemals der Alpha- oder Betatester eines neuen Clusters sein, denn wir arbeiten nach strengen, professionellen Regeln plus entsprechender ISO-Norm und liefern Premium-HPC-Systeme“ so Dörte Grapow – MEGWARE HPC Vertrieb.



„Die neue Partition des bwUniCluster wird dringend benötigt, da der Rechenbedarf am SCC kontinuierlich größer wird und die Nutzerzahlen stetig steigen. Wir haben schon in der Vergangenheit mit der Installation der Phase 1 des ForHLR sehr gute Erfahrungen mit MEGWARE gemacht und freuen uns auf den weiteren Schritt in der Partnerschaft und Zusammenarbeit. Insbesondere das professionelle Aufbauteam plus die Servicemanschaft hatte uns sehr gut gefallen“ meint Horst Gernert – stellvertretender Abteilungsleiter der Scientific Computing and Simulation Division im Steinbuch Centre for Computing.



Das neue Hochleistungsrechnersystem mit einem Budget von insgesamt 2,14 Millionen Euro wird den Nutzern ab November 2016 zur Verfügung stehen und insbesondere Strömungsmodelle wie zum Beispiel „Direct Numerical Simulation (DNS)“, Teilchentransport, Monte-Carlo-Methoden oder auch der Spannungs-Dehnungs-Analyse von Festkörpern berechnen.



Bildeigentümer „Achim Grindler“

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