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Bildquelle: Thomas Hartmann

Der neue Hochleistungsrechner MOGON (II) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird erneut von MEGWARE geliefert


02.09.2016

Chemnitz, 2.9.2016 – MEGWARE



Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) ist als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der Ansprechpartner für alle Angehörigen der Universität - Studierende und Mitarbeiter - bei Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik.



Bereits im Jahr 2012 erhielt MEGWARE einen der bis dahin größten Lieferaufträge für einen Hochleistungsrechner seiner Geschichte. In nur 8 Wochen lieferte MEGWARE ein System basierend auf Anfangs 535 Knoten mit mehr als 34000 AMD Opteron Kernen und platzierte es mit einer Leistung von 235 TFlop/s auf Position 81 unter den 500 schnellsten Rechnern der Welt.

„Wir haben damals im Vorfeld großes Vertrauen erhalten und konnten unsere Leistungsfähigkeit beweisen. Insofern war es für MEGWARE nun bei der Ausschreibung des MOGON II wiederum eine besondere Herausforderung, uns erneut diesen Anforderungen zu stellen, und wir haben volle Konzentration auf ein bestes Preis-/Leistungsverhältnis und die Auswahl der technischen Komponenten gelegt.“ – so Joerg Heydemueller – HPC Repräsentant bei MEGWARE.

Der neue MOGON II - Hochleistungsrechner wird gemäß einer Empfehlung des Wissenschaftsrats durch den Bund und das Land Rheinland-Pfalz gefördert und beinhaltet insgesamt 820 Knoten und Server mit neuester Intel Xeon 'Broadwell-EP' E5 Prozessortechnologie basierend auf dem 2630v4 mit 10 Kernen und 2,2 GHz. Im Gesamtsystem werden 16.400 CPU Kerne integriert und zwei Drittel der Rechenknoten mit 64 GiB Hauptspeicher ausgestattet sein. Weitere Knoten werden 128 GiB, 256 GiB, 512 GiB und 1 TiB enthalten. Als lokaler Storage dienen 200 und 400 GB SSD Enterprise Festplatten neuester Bauart. Alle Knoten sind mit dem modernsten High-Speed Cluster Interconnect Intel Omni-Path mit einander verbunden. Ähnlich wie beim Vorgängersystem MOGON, für das QDR Infiniband als Interconnect diente, lässt sich eine komplexe Omni-Path Fabric modular über eine flexible Verkabelung und entsprechende Switch - Ebenen realisieren, um alle Komponenten im Gesamtsystem mit einander zu koppeln. Omni-Path ist eng mit Infiniband verwandt, bietet aber als Teil von Intels Scalable System Frameworks einige zusätzliche Optimierungen für ein deutlich höher skalierbares HPC-System.

Prof. Dr.-Ing. André Brinkmann, Leiter des ZDV, betont die bisher sehr gute Zusammenarbeit: „Der neue Hochleistungsrechner MOGON II wird die Leistungsfähigkeit unserer HPC-Infrastruktur noch einmal deutlich erweitern und somit insbesondere den Naturwissenschaftlern an der JGU neue Möglichkeiten eröffnen. Wir freuen uns aufgrund der bisherigen positiven Zusammenarbeitserfahrungen beim Aufbau und Betrieb von MOGON, den neuen Hochleistungsrechner wieder mit der MEGWARE als Partner zu betreiben.“

Als Linux Betriebssystem wird CentOS 7.2 installiert, welches Unterstützung für die Einbindung von GPFS-, Lustre- und BeeGFS-Klientensoftware auf allen Knoten und Unterstützung für RDMA-Kommunikation für alle Filesysteme gewährleistet.

Das Gesamtsystem mit einem Volumen von 2,8 Millionen Euro wird am Stammsitz von MEGWARE in Chemnitz von Ingenieuren und Technikern gefertigt, getestet und anschließend in 12 Racks in Mainz integriert.



Bildquelle: Thomas Hartmann

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